Klaus Robbert aus Witten wollte sich einmal mit gleichgesinnten über „seine“ Rasse die Deutschen Kleinwidder blaugrau, die er selber schon seid über 20 Jahren im Stall hat, austauschen und über selbige Fachsimpeln. Da dieses aber auf größeren Schauen leider nicht in diesem Rahmen möglich ist, wie er sich das gewünscht hat, lud er kurzer Hand einige Züchter dieser Rasse, aus dem gesamten ZDRK, zu sich auf den Hof ein, um dort in aller Ruhe über diese schöne Rasse zu diskutieren.
Am 17. Juli 2010 war es dann soweit.
leider haben einige, zum Teil aus Privaten aber auch aus Beruflichen Gründen absagen müssen, so dass die Runde der Zuchtfreunde recht überschaubar blieb. So nach und nach kamen die Zuchtfreunde auf dem Robbert´schem Hof an.
Nach dem, der Gastgeber Klaus Robbert, die anwesenden recht herzlich begrüßt hatte und den weiteren Verlauf dieses Treffens bekannt gab, wurde bei Kaffee und Kuchen schon intensiv über die blaugrauen gesprochen.
Wer Klaus Robbert kennt, der weis dass er ein solches Treffen nicht unvorbereitet in
Leben rufen würde. So ist es auch nicht verwunderlich das er den Herrauszüchter der Blaugrauen Kleinwidder, Christopf Joerges, auch zu diesem Treffen eingeladen hat. Leider konnte Christoph nicht selber kommen, hat unserem Klaus aber Informationsmaterial über die Herrauszüchtung zur Verfügung gestellt.
So konnte Klaus den Zuchtfreunden, die die Reise nach Witten auf sich genommen haben, sagen das am 06.02.1972 von Ch. Joerges ein Antrag auf Genehmigung für die Neuzucht „Deutsche Kleinwidder perlfehfarbig“ gestellt worden ist. Weiter konnte Klaus die Ausgangstiere für diese damalige Neuzucht benennen. Es waren in dem ersten „Versuch“ ein Perlfeh Rammler und eine graue Kleinwidder Häsin. Diese Verpaarung zeigte in der F1 Generation nur graue Tiere mit
einer breiten Ohrenhaltung. Eine Aufspaltung in perlfehfarbige (ca. jedes 16 Tier) und graue Tiere erfolgte dann In der F2 Generation. Jedoch waren die Behänge der Tiere recht kurz und schwebend, welches einen unbefriedigenden Zuchterfolg darstellte.
Darum wurde im zweiten „Versuch“ anstatt einer Kleinwidderhäsin eine Deutsche Widder Häsin grau mit einem Perlfeh Rammler verpaart.
Nach drei Jahren intensiver Zuchtarbeit kamen dann die ersten Kleinwidder perlfehfarbig in einem großen Rahmen. Diese Frohwüchsigkeit ist zum Teil noch heute erhalten geblieben.
Mit diesen Informationen gewappnet ging es dann auch in den Stall, um am Tier zu
diskutieren bzw. die Jung- und Alttiere zu beschauen und zu vergleichen.
So wurde Tier um Tier besprochen. Es wurde rege über die Farbe, Größe, Behanglänge, Unterfarbe usw. gesprochen bzw. Diskutiert.
Nach dieser gut zwei Stunden dauernden Tierbesprechung kann man schon behaupten dass sich die Züchter dieser schönen Rasse einig sind welche Positionen es zu festigen gilt bzw. welche weiter, durch intensive Zuchtarbeit, verbessert werden müssen.
Wer jetzt allerdings glaubt das dieses Treffen mit dem beenden der Tierbesprechung vorbei gewesen wäre liegt falsch. Nun kam der gemütliche Teil, bei leckerem Essen und Trinken wurde noch weiter über die blaugrauen gesprochen und diskutiert.
Alles in allem kann man behaupten, dass dieser Tag nicht nur für die Züchter dieser Rasse, sondern auch für die anderen anwesenden Zuchtfreunde, sehr Interessant war.
Dafür möchte ich mich, im Namen aller Zuchtfreunde die an diesem Tag auf dem Robbert´schem Hof anwesend waren, recht herzlich bei dem Zuchtfreund Klaus Robbert bedanken.
Holger Jeschke
KV Referent für Öffentlichkeitsarbeit





